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Author Topic: ZWEI Personen kann man vor Gericht leider nicht mehr fragen: Ivan Desny und  (Read 7429 times)

ama

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http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2007&m=3&d=3&id=126282

[*QUOTE*]
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Samstag, 3. März 2007
Betrug mit Krebsmittel: Todkranke Menschen ausgenutzt

Kassel (ddp). Für das angebliche Wundermittel aus der
sowjetischen Weltraumforschung griffen Hunderte
Krebskranke tief in die Tasche: Rund 8600 Euro zahlten
sie jeweils, um sich in einer Privatklinik im
nordhessischen Bad Karlshafen mit «Galavit» behandeln
zu lassen. Doch das Präparat war in Wirklichkeit nur ein
billiger Entzündungshemmer. Nach sechsjährigen
Ermittlungen beginnt am Montag vor dem Kasseler
Landgericht der Prozess gegen die fünf Männer, die aus
der letzten Hoffnung von Todkranken Millionengewinne
gezogen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem
Quintett «gemeinschaftlich begangenen gewerbs- und
bandenmäßigen Betrug und gewerbsmäßigen Wucher»
vor. Das Strafgesetzbuch sieht dafür in besonders
schweren Fällen eine Höchststrafe von bis zu zehn
Jahren Haft vor. Gut 1,3 Millionen Euro sollen die von
den Angeklagten eigens gegründeten Firmen dank
«Galavit» eingenommen haben. Denn die «Kur» aus 15
Spritzen, die die Krebskranken teuer bezahlen mussten,
habe die mutmaßlichen Betrüger nur einen Spottpreis
gekostet, ist sich die Staatsanwaltschaft sicher: Das in
Deutschland nicht zugelassene Medikament hätten sie
für umgerechnet gerade einmal 320 Euro aus Moskau
importiert. Von 1999 bis 2001 sollen die Angeklagten
167 Patienten zu einer Therapie mit «Galavit» bewegt
haben. Fast alle von ihnen sind heute tot. Und auch der
Mann, der das vorgebliche Wundermittel prominent
beworben hatte, kann nicht mehr aussagen: Der
Schauspieler Ivan Desny starb im April 2002. In
Werbekampagnen und spektakulären Artikeln der
Boulevardpresse hatte er behauptet, seinen
Prostatakrebs mit «Galavit» besiegt zu haben. Doch
kurz vor seinem Tod gestand er in Interviews, dass alles
nur erfunden gewesen sei: «Ich hatte nie Prostatakrebs.»
Desny war befreundet mit dem mutmaßlichen
Drahtzieher des Millionenbetrugs: Der 63-jährige
einschlägig vorbestrafte Kaufmann
ist der
Hauptangeklagte. Neben ihm auf der Anklagebank
werden ein 65-jähriger Arzt aus Bayern, ein 35 Jahre
alter Banker aus Wien
sowie ein 45-jähriger Kaufmann
und ein 57-jähriger Journalist aus Luxemburg sitzen.
«Mit unterschiedlicher Aufgabenverteilung», so die
Staatsanwaltschaft, seien die Männer an den
«Galavit»-Machenschaften beteiligt gewesen. Für den
Prozess vor der 6. Strafkammer des Kasseler
Landgerichts sind zunächst 15 Verhandlungstage bis zum
Juni angesetzt.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Die meisten dieser Details sind beim Recherchieren im Fall Yvonne Wussow mit hochgespült worden.

- Schauspieler Ivan Desny starb im April 2002

- Drahtzieher: 63-jähriger einschlägig vorbestrafter Kaufmann

-65-jähriger Arzt aus Bayern

- 35 Jahre alter Banker aus Wien

- 45-jähriger Kaufmann

- 57-jähriger Journalist aus Luxemburg


ZWEI Personen kann man vor Gericht leider nicht mehr fragen: Ivan Desny und Yvonne Wussow.


---
Original:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2099.0


[URL gefixt. Julian]
« Last Edit: March 06, 2019, 07:59:49 PM by Julian »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de
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